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Einrichtung und Gestaltung von Terrarien

 

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Einrichtungsgegenstände | Trockenterrarien | Wald-, Tropenterrarien



Hier erhalten Sie Informationen zum Einrichten Ihrer Terrarien welche die Bedürnissen Ihrer Agamen erfüllen sollten.

Vergessen Sie jedoch nicht, dass das Terrarium für Sie als Halter:

  • übersichtlich gestaltet ist
  • bei Entnahme der Tiere nicht jedesmal ausgeräumt und die Tiere betreffend gestresst werden müssen
  • der Hygiene entsprechend eine leichte Entfernung und Reinigung des Kotes und der Häutungsreste möglich ist

Das Terrarium muss zugleich für Ihre Agamen:

  • ausreichend Versteckmöglichkeiten bieten, auch solche die Sie als Halter nicht einsehen bzw. erst durch öffnen kontrollieren können
  • Klettermöglichkeiten, an denen die Tiere nicht abrutschen, bieten
  • keine spitzen Gegenstände unterhalb höher gelegener Klettermöglichkeiten anbringen
  • keine giftigen Pflanzen beinhalten

Der natürliche Lebensraum der jeweils zu pflegenden Agamenart ist die beste Vorlage für ein artgerechtes Terrarium.



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Einrichtungsgegenstände

Terrarium Einrichtung

Steine / Kies

Steine spielen im natürlichen Lebensraum jeder Agamenart eine wichtige oder weniger wichtige Rolle.

Wir versuchen jene Bedürfnisse anhand von Steinaufbauten, Kiesböden, Steinrückwände in Form von echten Steinen (Achtung: enormes Gewicht, ebenfalls müssen jene fest verankert/geklebt werden), Fliesenkleber oder aus anderen Materialien zu erfüllen.

 

Das Wichtigste bei Steinaufbauten oder eingelegten Steinplatten ist, dass jene stabil im Terrarium angebracht werden.
D.h. sie müssten auf festem Untergrund stehen, nicht jedoch lose auf das Substrat platziert werden. Die Agamen dürfen diese Steinkonstruktionen durch Grabungen oder Klettern nicht zum Einsturz bringen.

Hierfür können beispielsweise Ziegelsteine einen festen Untergrund darstellen. Bei Bedarf und je nach Konstruktion müssen diese fest geklebt werden, zum Beispiel durch Zement.

 

Steinaufbauten können als Sichtschutz, Klettermöglichkeit oder auch als Wärmeplatz durch Lampen genutzt werden.

Terrarium Einrichtung



Baumstämme / Äste / Wurzeln / Rinden / Korkröhren

Bei Baumbewohnern dürfen Einrichtungsgegenstände wie Äste, Baumstämme, Wurzeln oder Rinden nicht fehlen.

Diese sollten mindestens so dick sein wie die Agame breit ist. Ebenfalls werden Äste und Baumstämme mit grober Rinde bevorzugt. Die Agamen können sich an ihnen mit ihren Krallen leichter fest halten, wohingegen sie bei einem Stück Ast ohne Rinde oder mit glatter Rinde leicht abrutschen.

Aber auch Bodenbewohner bevorzugen Versteckmöglichkeiten in Form von Rindenstücken und kleinere Astgabelungen als Klettermöglichkeiten.

 

Schwere Aststücke müssen sicher im Terrarium angebracht werden. Jene können beispielsweise bei Holzterrarien festgeschraubt oder verklebt werden. Sie müssen am Terrarienboden aufliegen, so dass kein Untergraben möglich ist.

 

Bei Trockenterrarien gibt es kaum Probleme durch Schimmel oder Faulen des Holzes, was hingegen bei Feuchtterrarien oft zu einem Problem werden kann.
Wir empfehlen Ihnen beispielsweise Hölzer von Holunderbäumen. Birkenhölzer dagegen verfaulen sehr schnell und eignen sich oft nur für kurze Zeit für den Gebrauch im Terrarium.



Terrarium EinrichtungTrockengräser / getrocknetes Moos

Trockengräser sind besonders bei Trockenterrarien wie Steppen-, Halbwüstenterrarien gefragt und im Internet nur schwer bis kaum zu erwerben.

Die billigste Variante ist wohl selbst eine Grasnarbe auszugraben, den Wurzelballen wie das Gras durch Abspülen mit Wasser von Kleingetier und Erde zu befreien und anschließend Kopfüber zum Trocknen aufhängen.
Nach wenigen Wochen ist das Gras ausgetrocknet und meist beige, leicht grün gefärbt. Nun wird der Wurzelballen im Terrarium vergraben und Sie erhalten ein dekoratives Ergebnis.

Je nach Art und Größe wie Gewicht sollten auch passend große und robustere Gräser verwendet werden.

Beispiele:
Bei der Gattung Xenagama reichen oft kleine Grasnarben aus welche später dekorativ eingebracht werden und zugleich als Sichtschutz, Verstecks- wie Klettermöglichkeit dienen.
Bei der Gattung Uromastyx werden größere Gräser benötigt. Kleine Grasnarben würden sehr schnell unter dem massigen Körper der Tiere verschwinden oder restlos gefressen werden.

 

Natürlich können Sie auch Schilf, div. Blumen oder andere Pflanzen trocknen und anschließend im Terrarium einbringen. Von giftigen Pflanzen sollte dennoch Abstand genommen werden, auch wenn sich Ihre Agamen (je nach Art) selten bis gar nicht an dem getrockneten Grün vergreifen.

 

Sie können die Wurzelballen bei einem feuchten Lehm-Sand-Gemisch problemlos eingraben. Nach dem Austrocknen und -härten des Substrates ist der Wurzelballen fest im Erdreich verankert.
Eine andere Möglichkeit wäre das Gras/Ästchen in kleinen beispielsweise selbst gebauten Blumentöpfen aus Styropor mittels PU-Schaum, Fliesenkleber und anschließend mit einer Schicht Epoxidharz und aufgestreuten Sand im Terrarium zu integrieren.



BodensubstratTerrarium Einrichtung

Das Bodensubstrat wird je nach Bedürfnissen und Herkunft Ihrer Agamen gewählt und dementsprechend hoch aufgeschüttet.


Trockenterrarien (Steppen-, Savannen-, Halbwüstenterrarien):

Hier wird meist ein Sand-Lehm-Gemisch verwendet. Je nach Art kann man auch zusätzlich mit Erde und die Oberfläche vereinzelnd mit grobem Kries vermischen.
Sie können unbehandelten Kinderspielsand oder Mauersand aus den Baumärkten verwenden. Der im Zoofachhandel erhältliche Sand ist viel zu teuer.

Pflanzen sollten in Töpfen integriert werden, da die Agamen diese ausgraben oder durch das Gießen das Substrat zu sehr befeuchtet wird.
Das Substrat sollte nach dem Austrocknen grabfähig und hart sein. Arten der Gattung Uromastix und Xenagama graben Wohnröhren in welche sie sich bei Gefahr oder bei zu warmen Temperaturen zurück ziehen.

Vor der Ablage des Geleges wird das Substrat erhöht und befeuchtet.


Feuchtterrarien (Wald-, Tropenterrarien):

Das Substrat besteht meist aus einem Erd-Torf-Gemisch und wird stets leicht feucht gehalten. Pflanzen können direkt darin eingesetzt werden. Bei passender Pflege wachsen diese bald an und bilden Wurzeln. Ebenfalls können sich hierbei oft kleine Tiere wie Asseln oder Regenwürmer ansiedeln.

Die Erde darf nicht gedüngt sein. Beispielsweise würde sich auch im Backofen abgepackte Walderde eignen.



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Trockenterrarien

Einrichtungsgegenstände:

Trockenhölzer, getrocknete Grasnarben/Büsche, Sukkulenten, Kakteen, Steine, Rinden, Korkstücke, getrocknete Blätter,...

 

Tympanocryptis tetraporophora, Terrarium

Tympanocryptis tetraporophora - (L x T x H): 160 x 70 x 90 cm
Stein und Astgabel dienen als Wärmeplatz, Sichtschutz durch Gräser und Sukkulenten

 

Tympanocryptis tetraporophora, Terrarium


Tympanocryptis tetraporophora, Terrarium

Tympanocryptis tetraporophora - (L x T x H): 160 x 70 x 90 cm
kühlere Rückzugsmöglichkeiten, geschützt durch 'Felsvorsprünge' und Pflanzen

 

Tympanocryptis tetraporophora, Taubagamen Terrarium

Tympanocryptis tetraporophora - (L x T x H): 160 x 70 x 90 cm
Zum Vergrößern Bild anklicken

 

Terrarium

Trockenterrarium - (L x T x H) 130 x 50 x 65 cm
Gräser, Steinaufbauten und Rückwand bieten ausreichend Rückzugsmöglichkeiten

 

Pogona vitticeps, Terrarium

Pogona vitticeps - Stabilisation durch Steine & integrierte Blumentöpfe in der Rückwand

 

Tympanocryptis tetraporophora, Terrarium

Tympanocryptis tetraporophora - (L x T x H): 80 x 40 x 40 cm
Aufzuchtterrarium mit Sichtschutz durch Gräser und Stein in der Mitte



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Wald-, Tropenterrarien

Einrichtungsgegenstände:

Lianen, Korkröhren, Äste, robuste Pflanzen, Kletterpflanzen, Moos, Wasserbecken, Wasserfälle, ...

 

Terrarium Einrichtung

Tropenterrarium - (L x T x H) 200 x 140 x 230 cm
Ein 280 L Wasserbecken, Korkröhren, Lianen und üppige Bepflanzung bieten Schutz und ausreichend Klettermöglichkeiten

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