Meldepflicht

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Meldepflicht & Schutzstatus von Reptilien

 

Anmerkung!

Für die Meldung ihrer Tiere benötigen sie pro Tier einen Herkunftsnachweis. Dieser kann ein ausgefülltes Formular vom Vorbesitzer oder die Rechnung von einem Zoohändler (mit allen darauf angegebenen Daten: Wissenschaftlicher Name des Tieres, Anzahl der gekauften Tiere,...) sein.

Ebenfalls ist ein Melden von Zu- und Abgängen der Bestandsveränderung bei der jeweiligen Behörde/Veterinärtierarzt zu melden.

Beachten Sie ebenfalls die benötigten Mindestanforderungen zur Haltung von Reptilien.


Formulare die wir für Sie zur Verfügung stellen:

agamidae.info Formular: Meldung von Reptilien.pdf (24,5 KB)
agamidae.info Formular: Herkunftsnachweis.pdf (5,05 KB)




Schutzstatus

Hier erfahren Sie welchen Schutzstatus die von Ihnen gesuchte Arten unterliegen:

Wissenschaftliches Informationssystem zum Internationalen Artenschutz



Washingtoner Artenschutzübereinkommen (WA)
Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES)


Anhang I

listet jene Arten welche vom Aussterben bedroht oder durch den Handel gefährdet werden könnten. Der kommerzielle internationale Handel ist mit Wildfängen dieser Arten verboten. Nachzuchten dieser Arten dürfen nur mit CITES-Bescheinigung erworben und gehalten werden.

Anhang II

listet jene Arten die potenziell vom Aussterben bedroht sind. Ebenfalls sind Tierarten welche den bedrohten Arten ähneln im Anhang II mit auf gelistet.
Für den Erwerb und die Haltung dieser Arten werden Aus- und Einfuhrgenehmigungen wie ein Herkunftsnachweis der Tiere benötigt.

Anhang III

listet jene Arten die innerhalb eines Landes bedroht sind.



EU Artenschutzverordnung

(Quelle www.bfn.de)


agamidae.info EU-Artenschutzverordnung Nr. 338/97 - über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels

agamidae.info VERORDNUNG EU-VO 318/2008 - zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wild
lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels

agamidae.infoEG-Verordnung 407/2009 zur änderung der Anhänge in Verordnung (EG) Nr. 338/97 - zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wild lebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels


Die Artenschutzregelungen gelten für lebenden oder tote Tiere und Pflanzen, ihre Entwicklungsformen sowie alle aus Teile davon oder aus ihnen gewonnene Erzeugnisse. Dabei genügt es, wenn aus irgendeinem Umstand hervorgeht, dass Waren Teile oder Erzeugnisse aus geschützten Tieren oder Pflanzen sind oder solche enthalten. Der gesamte betroffene Warenkreis wird nachstehend als Exemplar bezeichnet.


Durch die EU Artenschutzverordnung wird das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) in der europäischen Union umgesetzt.
Je nach Gefährdungsgrad werden die Arten in vier unterschiedlichen Anhängen aufgeführt:


Anhang A

enthält die im Anhang I des WA aufgeführten Arten (von der Ausrottung bedrohte Arten, die durch den Handel beeinträchtigt werden oder beeinträchtigt werden könnten) sowie Arten, die nach Ansicht der Europäischen Union im internationalen Handel so gefragt sind, dass jeglicher Handel das überleben der Art gefährden würde.

Anhang B

enthält die Arten des Anhangs II WA (Arten, deren Erhaltungssituation zumeist noch eine geordnete wirtschaftliche Nutzung unter wissenschaftlicher Kontrolle zulässt) und Arten, die international in solchen Mengen gehandelt werden, die das überleben der Art oder von Populationen in bestimmten Ländern gefährden können.

Anhang C

enthält die Arten des Anhangs III WA (national reglementierte Arten oder Populationen, für deren Schutz eine internationale Kontrolle notwendig erscheint), soweit diese Arten nicht bereits in Anhang A oder B bzw. wegen Vorbehalts der EU in Anhang D aufgeführt werden.

Anhang D

enthält die Arten, die zwar handelsrelevant sind, aber noch nicht unter die internationalen Schutzkategorien fallen. Bei diesen Arten rechtfertigt der Umfang der Einfuhren in die Europäische Union eine mengenmäßige Überwachung, um ggf. aus den so ermittelten Zahlen eine stärkere Unterschutzstellung herzuleiten.




Meldepflicht


Meldepflicht von Reptilien in Österreich

Mit Inkrafttreten des neuen Tierschutzgesetztes in Österreich am 01.01.2005, müssen alle gehaltenen Reptilien bei der jeweiligen Bezirkshauptmannschaft oder Veterinärtierarzt gemeldet werden.

In einigen Bundesländern besteht die Möglichkeit einer Online-Anmeldung Ihrer Tiere (benötigte Informationen liegen für eine Anmeldung vor):

Behörden Österreich

Daten Niederösterreich

Online-Anmeldung Oberösterreich
Online-Anmeldung Salzburg


Andernfalls können Sie das hier von uns zur Verfügung gestellte Formular verwenden: agamidae.info Meldung von Reptilien.pdf



Meldepflicht von Reptilien in Deutschland

Bei der Haltung von besonders geschützten Arten ist eine Meldung mit den dazugehörigen Papieren im jeweiligen Bundesland, direkt nach Inbesitznahme des Tieres, nachzuholen.

In manchen Bundesländern gibt es zusätzlich gesonderte Regelungen zur Anmeldung oder nicht Anmeldung von Reptilien. Wir bitten Sie, sich bei der jeweiligen Behörde/Veterinärtierarzt in Ihrer Umgebung zu informieren.

Rechtsgrundlagen des Artenschutzes in Deutschland


Andernfalls können Sie das hier von uns zur Verfügung gestellte Formular verwenden: agamidae.info Meldung von Reptilien.pdf



Internationale Quellen zu CITES; Anhang I, II, III uvm.

agamidae.info CITES species database (English)

CITES, Appendices I, II and III (English)Zum Seitenanfang