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Was muss ich als Terraristikeinsteiger beachten?

 

Was erwartet Sie auf dieser Seite?


Einführung | Absprache mit Familienmitgliedern u. Mitbewohnern | Erste Informationen über die Gattungen/Arten
Platzansprüche der Tiere, Terrarium,... | Die geeignete Agamenart ist gefunden
Terrarium kaufen/bauen | Einrichtung | Kauf der Agame | Gesundheit der Agame | Haltungs-, Nachzuchtbestätigung


Haltung Agamen, Tympanocryptis tetraporophora, Taubagame

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Einführung

Das Hobby Terraristik ist sehr komplex, dieses in all seinen Einzelheiten zu erörtern würde den Rahmen unserer Internetpräsenz mehr als sprengen.
Daher möchten wir in diesem Bereich nur die Familie der Agamen den Terraristikeinsteigern näher bringen und Sie auf wichtige Details vor dem Kauf aufmerksam machen.


Agamen sind keine Haustiere denen man regelmäßig Streicheleinheiten zukommen lässt, sie sind Reptilien welche bis auf wenige Ausnahmen im Terrarium verbleiben und so wenig Kontakt zu uns Menschen erfahren wie möglich. Der Kontakt zu diesen Tieren beschränkt sich größtenteils auf das Beobachten des Verhaltens, wie auch die Versorgung mit Nahrung und das Säubern der Terrarien.
Agamen werden beispielsweise nur für Tierarztbesuche, das Säubern der Terrarien oder für eine Kontrolle des Tieres (verbleibende Hautreste, Verletzungen,...) aus dem Terrarium entnommen.

Wird der Entschluss gefasst, solch ein Lebewesen zu kaufen und zu halten, trägt man die Verantwortung sich darum einige Jahre zu kümmern. Oftmals gerät diese Verantwortung gegenüber dem Tier besonders heutzutage in Vergessenheit.
Viele Agamen werden um einen Spottpreis verkauft und entpuppen sich dann zu einem wirklichen Problem für den Pfleger. Stirbt das Tier, wird bereits wenige Tage darauf das Terrarium neu besetzt, ohne ausreichende Vorkenntnisse oder aus den bereits begangenen Fehlern zu lernen.


Mit diesen folgenden Zeilen möchten wir die wichtigsten Punkte erörtern und einen kleinen Grundstein für einen erfolgreichen Einstieg in die Terraristik setzten.


Wenn Sie an eine ernsthafte Haltung von Agamen denken, sollten Sie zuvor ein paar Fragen mit sich, Ihrer Familie und Mitbewohnern klären:

  • Einverständnis Ihrer Familie, Mitbewohnern und Vermieter?
    (Sind alle im Haus lebenden Personen, wie der Vermieter (falls Sie in einer Wohnung leben) damit einverstanden?)
  • Ist genügend Platz vorhanden?
    (Terrarium, Quarantäneterrarium, Futtertierzuchten, Einrichtungsgegenstände,...)
  • Besitzen Sie die finanziellen Mittel für die Haltung von einer oder mehreren Agamen?
    (Beleuchtung, Terrarium, Tierarztkosten, Ernährung...)
  • Ist genügend Zeit vorhanden?
    (Rechnen Sie täglich mit der Säuberung der Terrarien, Fütterung der Tiere und evtl. der Aufzucht von Futtertieren)
  • Was geschieht wenn Sie das Interesse an den Tieren verlieren?
    (Viele Arten können weit über 10 Jahre alt werden. Sie sind keine Haustiere welche auf das Sofa sitzen oder mit ihnen spielen!)
  • Wer versorgt Ihre Tiere, wenn Sie im Urlaub oder krank sind?
    (Terrarium säubern, die Tiere mit Lebendfutter versorgen, einen Tierarzt aufsuchen,...)
  • Lebendfutter
    (Die Versorgung mit Lebendfutter wie Grillen, Heuschrecken, Schaben, usw. wird Ihnen kaum erspart bleiben)
  • Haltungs-, Nachzuchtbestätigung
    (Sie erhalten von dem Verkäufer der Tiere eine Haltungsbestätigung, die bei der Anmeldung der Tiere erforderlich ist. Je nach Land/Bundesland verschieden)


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Einverständnis der Familie, Mitbewohnern und Vermieter

Drängt sich Ihnen der Wunsch auf Agamen zu halten, wird dieses Anliegen in der Familie, mit Ihren Mitbewohnern und ggf. auch mit dem Vermieter Ihrer Wohnung besprochen und geklärt.
Falls Sie verhindert sind und sich nicht um Ihre Tiere kümmern können, muss ein Familienmitglied, Mitbewohner oder ein Bekannter einspringen und die Agamen versorgen.

Reden Sie über ihren Wunsch, wie Sie diesen Gedanken erfasst haben, was Sie Planen und was für Probleme auftreten könnten.
Das Einverständnis aller Beteiligten ist für die Haltung wesentlich.


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Erste Informationen über die Gattungen und deren Arten

Durch die heutigen Medien wie Zeitung, Fernsehen und Internet werden wir geprägt, mit Gegenstände und Lebewesen konfrontiert und vielleicht auch auf den Gedanken der Terrarienhaltung gebracht.

Natürlich suchen wir uns die Tiere nicht nach deren Beschreibung wie "Das Tier ist 45 cm groß, braun gefärbt..." aus, sondern unser Interesse wird durch optische Anreize geweckt. Diese Angaben, Beschreibungen zu den Tieren sind wichtig, wenn Sie sich auf eine Art festgelegt haben bzw. überprüfen ob diese für Sie eignet ist.


Grundlegende Informationen finden Sie in Büchern, Zeitschriften (Reptilia, Draco,...), Händlern oder Züchtern und natürlich auch im Internet. Holen Sie sich immer mehrere Informationen von verschiedenen Quellen über eine Art. Sie werden bald erkennen, dass sich der Informationsgehalt oft grundlegend unterscheidet, Halbwissen/-wahrheiten von Haltern, Züchtern - welche besonders im Internet präsent sind - verbreitet und daraus Kapital geschlagen wird.

Bücher können durchaus veraltet sein und bereits neue Auflagen davon existieren. Viele ältere Exemplare können den heutigen Haltungsansprüchen nicht mehr gerecht werden.

In dafür speziellen Reptilienforen finden viele Menschen mit dem gleichen Hobby zueinander. Einerseits Anfänger, andererseits durchaus erfahrene Halter. Seien Sie kritisch und holen sich - wie bereits erwähnt - mehrere Meinungen ein und glauben Sie nicht jedem User. Besonders hier werden sehr schnell die waghalsigsten Märchen erzählt.


Achten Sie darauf, dass nicht alle Agamenarten für Einsteiger geeignet sind. Im Allgemeinen wird Anfängern von WF (Wildfängen) abgeraten, wie auch Agamen welche aufwendige Haltungsbedingungen benötigen, oder anfällig und empfindlich in der Haltung sind. Hier werden gewisse grundlegende Erfahrungen und Wissen benötigt.
Mit Wildfängen sind Anfänger aufgrund der geschwächten, kranken Tiere oder deren Verhalten überfordert. Diese Tiere verzeihen kaum Haltungsfehler wie im Gegensatz zu deren Nachzuchten, die in einem Terrarium aufwachsen.

Nähere Informationen zu allgemeinen Literaturvorschlägen erhalten Sie in der Rubrik... [ Agamen ]


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Platzansprüche der Tiere, Terrarium,...

Unterschätzten Sie nicht die Platzansprüche dieser Tiere. Agamen werden in mittelgroßen bis großen Terrarien gepflegt. Nur wenige Arten können in kleinen Terrarien gehalten werden, welche sich nach dem derzeitigen Wissensstand nur teilweise für Einsteiger eignen.

Beispiel: Tympanocryptis tetraporophora wäre eine Art, die bei einer guten und gewissenhaften Vorbereitung in kleinen bis mittelgroßen Terrarien für Neueinsteiger in dieses Hobby geeignet sind.

Die Terrarien dürfen nicht an Orten mit intensiver Sonneneinstrahlung gestellt werden. Durch die Sonneneinstrahlung können die Temperaturen unkontrolliert ansteigen und die Agamen gefährden. Ebenfalls dürfen die Agamen keinem Zug oder Rauchentwicklung (z.B.: durch Zigaretten, Küche,...) ausgesetzt werden.
Die Tiere müssen vor Stressfaktoren geschützt sein, wie beispielsweise das ständige Vorbeilaufen anderer Haustier, Menschen, Erschütterungen...


Neben dem End-Terrarium werden Sie immer wieder ein Quarantäneterrarium benötigen. Besonders in den ersten Wochen nach der Anschaffung wird das Tier zuerst in solch einem Terrarium/Behälter gepflegt.

Nähere Informationen zu Quarantäneterrarien erhalten Sie im Kapitel... [ Quarantäneterrarium ]


Vielleicht entschließen Sie sich dazu, irgendwann selbst Futtertiere zu züchten. Diese Behälter benötigen ebenfalls Platz, zumal einige Futtertiere etwas riechen und andere durchaus Lärm verursachen können (das Zirpen von Heimchen und Grillen).
Ein eigener Raum für die Haltung dieser Tiere wäre optimal, pflegt man jedoch nur 1-2 Tiere kann man diese getrost über den Terrarien der Agamen züchten.

Dazu kommen die Einrichtungsgegenstände die sich über die Jahre ansammeln (Äste, Wurzeln, Steine aber auch die Technik wie Beleuchtung).


Seien Sie bei der Auswahl ihres Tieres realistisch. Sie haben sich durch erste Grundinformationen auf die eine oder andere Art festgelegt? Steht ihnen nicht so viel Platz zur Verfügung, quälen Sie die Agamen nicht und pflegen die Tiere in einem viel zu kleinem Terrarium!
Dies ist gesetzlich verboten und Sie werden nie das breite Verhaltensrepertorie der Agamen in zu kleinen Terrarien erleben. Ebenfalls sollte immer eine naturnahe Haltung angestrebt werden!


Agamen Haltung
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Sie haben sich für eine Art entschieden

Die Mitbewohner sind einverstanden, es steht genügend Platz zur Verfügung und es handelt sich um ein Tier welches Einsteiger nicht mit problematischen Haltungsansprüchen überfordert.

Das A und O einer anstehenden erfolgreichen Haltung ist das Sammeln richtiger Informationen über die gewünschte Agamenart.

Ohne die entsprechende Literatur und Vorbereitung, endet die Haltung meist mit dem vorzeitigen Ableben des Tieres.

Besorgen Sie sich vor dem Kauf des Terrariums und des Tieres ausreichend Informationen über die richtige Pflege.

  • Fachliteratur (Finden Sie unter den einzelnen Haltungsberichten) [ artspezifische Literatur ]
  • Websites (Achtung: beinhalten oft viele Fehlinformationen oder Halbwahrheiten) [ Link ]
  • Foren (Wenn möglich suchen Sie sich erfahrene und seriöse Halter, welche Ihnen hilfsbereit zur Seite stehen [ Link ])


Aus den oben erwähnten Quellen sollten Sie sich die wesentlichsten Informationen herausfiltern:



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Terrarium kaufen oder bauen?

Sind Sie handwerklich begabt, sollte der Bau eines Terrariums kein Problem darstellen.
Hier ein paar Vor- und Nachteile von selbstgebauten Holzterrarien und gekauften Glasterrarien.


Kauf von Glasterrarien

Vorteile:

  • kleine bis mittlere Terrarien, oft billiger in der Anschaffung als selbst gebaute Holzterrarien
  • eignen sich sehr gut als Quarantäneterrarien (leicht zu reinigen und desinfizieren)
  • eignen sich sehr gut als Aufzuchtterrarien für klein bleibende Agamenarten
  • von allen Seiten einsehbar, vorausgesetzt es wurde keine Rückwände implementiert

Nachteile:

  • für große Agamenarten ungeeignet, da die großen Glasterrarien ein Vermögen kosten
  • das Terrarium ist starr, d.h. es gibt Standardgrößen. Spezialanfertigungen sind kostenintensiv
  • das Glas trägt das Gewicht der Einrichtung (Steine, Wurzeln, Äste,...) nicht und kann brechen
  • die Installation der Beleuchtung und anderer Technik ist problematischer als bei Holz
  • die Wärme wird nicht wie bei Holzterrarien gespeichert und entweicht sehr schnell


Bau von Holzterrarien

Vorteile:

  • für große Terrarien sehr gut geeignet
  • individuelle Anpassung möglich
  • tragfähiger als Glas (Einrichtung, Bodensubstrat,...)
  • einfacheres integrieren der Beleuchtung
  • Einrichtungsgegenstände wie Äste können mittels Anschrauben an die Holzwände befestigt werden
  • zugleich eine gute Isolation der Terrarien
  • optisch ansprechend

Nachteile:

  • nicht jeder besitzt das handwerkliche Geschick für den Bau
  • Fehlkonstruktionen - Frontscheiben passen nicht (von Baumärkten beraten lassen)
  • nimmt Wasser auf, muss zuvor gut versiegelt werden
  • das Holzterrarium ist schwerer als Glas

Skizzieren Sie das Terrarium vor dem Bau. Lassen Sie diese Skizzen von erfahrenen Haltern kontrollieren.


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Einrichtung

Die Einrichtung sollte dem natürlichen Lebensraum der Agamen entsprechen. Besonders darauf zu achten ist, ob die Agamen Boden- oder Baumbewohner sind und Steppen, Felslandschaften, Wüsten, Wald oder Tropenwälder bewohnen.
All jene Faktoren lassen wir in die Rückwand, die Ausstattung, Einrichtung und die Versteckmöglichkeiten im Terrarium einfließen.


Beispiel: Wasseragamen (Physignathus)
Diese großen Agamen benötigt ein großes Wasserbecken im Terrarium. Die Agamen halten sich den hauptsächlich auf den Ästen im Terrarium auf und steigt nur selten hinunter auf den Boden.
Sie benötigen Äste welche breit genug sind, damit sie darauf problemlos klettern können. Wasseragamen werden in großen, geräumigen Terrarien gehalten. Robuste Pflanzenarten bieten zusätzlichen Schutz, neben Rindenstücken, Ästen und Wurzeln.

Beispiel: Biberschwanzagamen (Xenagama)
Sie sind sehr kleinbleibende Agamen und leben Großteils am Boden. Sie benötigen kleinere Felsaufbauten und Steinplatten worauf sie sich sonnen und bei Gefahr sich in ihre selbst gegrabenen Höhlen zurückziehen und diese mit ihrem stacheligen Schwanz verschließen können.
Diese Agamen klettern wenig und bevorzugen heiße Sandböden. Ihnen wird ein eher flaches Terrarium mit verschiedenen Trockengräser und kleineren Wurzeln als zusätzlicher Sichtschutz angeboten.


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Kauf der Agamen

Erkundigen Sie sich bereits im Vorfeld woher Sie Ihre Tiere beziehen können.
Diese werden nach dem Kauf ca. 4-6 Wochen in ein Quarantäneterrarium überführt, es spielt keine Rolle von wem Sie die Tiere erworben haben. Währenddessen kann das eig. Terrarium getestet werden, sozusagen eine Einlaufphase hinter sich bringen.


Verschiedene Arten der Beschaffung von Agamen

Zoofachhändler
Hier gilt meist billige Quantität anstatt teure Qualität. Die Agamen sind häufig Wildfänge (kommt auf das Verbreitungsgebiet der Agamen, wie auch die Art und deren Schutzstatus an), meist von Endo- wie Ektoparasiten befallen und manche kurz vor dem Sterben. Diese Todeskandidaten weißen bereits bestimmte Symptome auf.
Mitleid hilft uns hier leider nicht weiter. Wird eine kranke Agame an einem Tag gekauft, wird das Terrarium bereits am nächsten Tag mit einem anderen Tier besetzt.
Erwerben Sie die Agamen von einem Zoofachhändler, nehmen Sie einen erfahrenen Halter mir, der Sie berät und mit Fragen und Antworten zur Seite steht.


Börsen
In den letzten Jahren hat sich vieles verändert. Großteils wird an den eigenen Umsatz gedacht und nicht an die Tiere. Auch hier sind Großhändler vertreten, die ihre Tiere als NZ (Nachzuchten) anpreisen, es sich aber tatsächlich um WF handelt.
Haben Sie die Möglichkeit im Voraus einen Züchter auszumachen dem Sie Vertrauen schenken, ist dies vielleicht eine gute Möglichkeit ihn zu treffen und Ihre Tiere entgegen zu nehmen.     


Kleintieranzeigen (Zeitungen, Internetanzeigen, Foren-Anzeigen)
Private Halter, Züchter und auch Zoofachhändler geben Kleinanzeigen auf. Versuchen Sie seriöse und vertrauenswürdige Halter/Züchter von dem Rest zu trennen und setzten Sie sich mit diesen in Kontakt. Was Sie tatsächlich erwartet ist natürlich ungewiss.
Fragen Sie um Bilder von den Agamen und den Allgemeinzustand wie auch die Haltung. Diese doch gewöhnlichen Fakten geben oft einen guten Überblick über die Haltung und den Zustand der Tiere, wie auch den Wissensstand des Verkäufers. Siehe Private Halter und Züchter.


Private Halter
Viele private Halter haben durch Zufall Nachzuchten, oder inkubieren ab und an Eier und ziehen folglich die Jungtiere auf. Kennen sich diese Halter gut aus, erwerben Sie meist auch gesunde und kräftige Tiere, was aber keine Versicherung sein soll, die Tiere in den ersten Wochen nicht in einem Quarantäneterrarium zu halten.
Wenn möglich nehmen Sie auch hier erfahrene Halter mit, welcher Ihnen bei der Auswahl helfen und die Tiere vor Ort überprüfen kann.


Züchter
Sie geben häufig NZ an andere Halter und Züchter ab. Der Profit welchen die Tiere abwerfen spielt eine wesentliche Rolle, was diese verleitet die Tiere in zu kleinen Terrarien zu halten und zu züchten.
Leider ein schlechtes Beispiel für viele Neueinsteiger. Filtern Sie auch hier hilfsbereite und seriöse Züchter heraus und wenden Sie sich an diese. In der Regel werden Ihre Fragen beantwortet und bei Problemen weitergeholfen.
Neben den privaten Haltern eine der zu empfehlenden Varianten eine Agame zu erwerben.


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Gesundheit der Agamen

Kranke Agamen weißen oft einen sehr schlechten äußerlichen Gesundheitszustand auf und sollten demnach nicht gekauft werden.

    agamidae, Agamen Haltung
  • keinerlei Aktivität und Interesse an der Umgebung
  • geschlossene Augen
  • abgemagert und sehr faltige Haut
  • Verletzungen, eitrige Wunden
  • Außenparasiten (Milben, Zecken,...)
  • ruckartiges aufreißen des Maules und Luftschnappen
  • zieht Gliedmaßen hinter sich her
  • Deformation der Knochen

Fehlt der Agame ein Stück Schwanz, eine Kralle oder Zehe und die Wunde ist bereits gut verheilt, ist dies ein reiner Schönheitsfehler und beeinträchtigt nicht die Agame.

Endoparasiten sind erst bei hochgradigem Befall zu erkennen (abgemagerte Tiere, Inaktivität,...), ansonsten nur durch eine Kotprobenuntersuchung festzustellen.


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Haltungs-, Nachzuchtbestätigung

Dieser Nachweis wird bei der Anmeldung ihrer Tiere bei der Behörde oder dem Veterinärtierarmt benötigt.
In Österreich ist die Anmeldung aller Reptilien verpflichtend, in Deutschland ist es von den Bundesländern und dem Schutzstatus des Tieres abhängig.

Eine solche Haltungsbestätigung wird von dem bisherigen Halter der Tiere ausgestellt und bei dem Kauf der Tiere an Sie überreicht. Darauf vermerkt sind:

  • Ort, Datum des Kaufes
  • Name des Käufers und Verkäufers
  • Anschrift des Verkäufers
  • Unterschrift des Käufers und Verkäufers
  • wissenschaftliche Artbezeichnung
  • Anzahl der Tiere
  • Geschlecht der Tiere
  • Geburt/Alter des Tieres
  • Schutzstatus

Wird Ihnen solch ein Nachweis nicht mitgegeben und vielleicht darauf vergessen, fragen Sie nach und fordern diesen ein.

Hier können Sie das von uns zur Verfügung gestellte Formular verwenden: agamidae.info Meldung von Reptilien.pdfZum Seitenanfang